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Bald ist es wieder soweit, am Samstag 13.04.2024 ab 9.30Uhr Drachenfest bei RSI-Performance in Königsdorf.
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Kawasaki Z EV und Ninja EV für 2023 2 Elektro-Kawas ab 16

Kawasaki Z EV und Ninja EV für 2023 2 Elektro-Kawas ab 16

Kawasaki sendet laufend Signale zur Entwicklung elektrischer Konzepte. Auch auf der Intermot in Köln im Oktober 2022 stand der Prototyp der Z EV – allerdings nur für Medienvertreter und Fachpublikum und nur für 30 Minuten.

Da sah es noch so aus: "Kommt, irgendwann". Doch wenige Wochen später, auf der EICMA 2022, zog Kawasaki gleich 2 Tücher von elektrischen Krafträdern und verkündete: Die Z EV und die Ninja EV kommen 2023. Auch nach Europa und nach Deutschland.

 

Kawasaki Z EV und Ninja EV für 2023

Ab 2023 wird Kawasaki die beiden batterieelektrischen Modelle der A1-Klasse auf den Markt bringen. Mit technischen Daten hielt Kawasaki sich bisher noch zurück. Klar ist: Es werden maximal 11 Kilowatt Dauerleistung erreicht, um die Zulassung zur Leichtkraftrad-Klasse A1 zu bekommen. Allerdings: Mit nur 3 kWh Akku-Kapazität wird Kawasaki die mögliche Leistung wohl drosseln, um eine vernünftige innerstädtische Reichweite zu bieten. 6 bis 8 Kilowatt Dauer-Nennleistung und 20 bis 25 Nm Drehmoment werden es wohl werden. Den genauen Zeitpunkt für die Markteinführung oder gar Preise hat Kawasaki bisher noch nicht genannt.

 

 

Erstmals fahrend in Suzuka

Bereits im August 2022 hatte Kawasaki einen elektrischen Prototyp der Z EV im japanischen Suzuka präsentiert – dort sogar in Aktion, also fahrend. Am Vorabend des legendären 8-Stunden-Rennens surrten zwei verschiedene Kawasaki-Prototypen vor dem staunenden Publikum hin und her. Das Konzept EV rein elektrisch im Format einer Z 125 bis Z 400 und das Konzept HEV als Hybrid-Ninja mit Reihenzweizylindermotor zwischen 400 und 650 Kubik.

 

2 elektrische Modelle amtlich angemeldet

Eine Patentanmeldung ist nie ein Garant dafür, dass die patentierte Technik irgendwann wirklich in Serie kommen wird. Zumindest bieten solche Patente aber Raum für Spekulationen, so wie im Fall von Kawasaki, die sich ein Batteriewechselsystem haben schützen lassen, wie ein erstmals im April 2019 aufgetauchtes Patent zeigt. Homologations- und Zulassungsdaten aus dem August 2022 zeigten dann 2 neue Kawasaki-Modelle mit den Modellkürzeln NX011SP und NR011AP in den Kategorien "Supersports" und "Sports". Das Besondere: Die werden ohne Hubraum, Zylinder und Arbeitstakte gelistet, was auf einen elektrischen Antrieb hinweist.

 

Kawasaki mit Wechselakku

Diese Patentschrift zeigte ein Motorrad im Format der Ninja 300/400 mit einem Gitterrohrrahmen, der sich seitlich öffnen lässt, um die komplette Batterieeinheit tauschen zu können. Dazu wurde der linksseitige Rahmenteil so gestaltet, dass er sich zwischen Lenkkopf und Schwingenlager komplett abnehmen lässt. Das komplette Akkupaket lässt sich dann mit einem Spezialschlitten, der unter das Motorrad geschoben wird, andocken und anheben. Der Elektromotor sitzt darunter und verbleibt im Fahrzeug. Das Batteriepaket wird aus dem Fahrzeug gehoben und durch ein geladenes Paket auf dem gleichen Weg ersetzt. Abgeleitet aus diesem Konzept scheint Kawasaki beim Thema Elektromotorrad über ein Wechselakkusystem nachzudenken, das beim Thema Ladezeiten Entspannung bringen könnte. Das Batteriepaket lässt sich aber auch eingebaut laden. Bereits zuvor hatte Kawasaki sich einen flüssigkeitsgekühlten Elektroantrieb schützen lassen.

 

Ram-Air zur Kühlung

Um ihre optimale Leistung zu bringen, benötigen Antriebe ein bestimmtes Temperaturarbeitsfenster, da geht es Elektro- wie Verbrennungsmotoren ähnlich. Besonders gut regulieren lässt sich der Temperaturhaushalt über eine Flüssigkeitskühlung. Genau hier setzt das Kawasaki-Patent an. Das Patent zeigt ein konventionell gezeichnetes Motorrad, das unter einer Tankattrappe und zwischen den Hauptrahmenrohren Batteriepakete aufnimmt. Der Elektromotor sitzt samt einer Getriebeeinheit darunter.

Während das Kawasaki-Patent für die Batterien eine Luftkühlung vorsieht, die den Energiespeichern über eine Art Ram-Air-Schlund vorbei am Lenkkopf kühlenden Fahrtwind zuführt, wird die Motor-Getriebe-Einheit von kühlendem Öl umspült. Ein entsprechend groß dimensionierter Ölkühler sitzt vor dem Aggregat.

 

Prototyp auf der EICMA 2019

Konkreter wurde das Elektromotorrad von Kawasaki dann auf der EICMA 2019, wo die Japaner einen Prototyp ausstellten. Das geschah allerdings ohne viel Tam-Tam. Der als EV Project betitelte Prototyp eines Rolling Chassis stand ohne weitere Informationen auf dem Messestand. Die Japaner betonten damals aber, dass der Prototyp, an dem schon seit dem Jahr 2000 entwickelt wurde, voll fahrfähig sei und in Japan etliche Tests auf Rennstrecken und öffentlichen Straßen absolviert hätte – im Anschluss veröffentlichte Videos bestätigten diese Aussagen dann auch. Der Elektromotor sollte eine Dauerleistung von 10 kW und eine Spitzenleistung von 20 kW bieten. Die Reichweite bezifferte Kawasaki mit rund 100 Kilometer. Detaillierte Informationen wollten sie aber nicht herausrücken.

Am damaligen Prototyp waren dennoch einige Merkmale klar zu erkennen: Der Endantrieb erfolgte über eine konventionelle Kette. Vorgeschaltet war hierbei ein Viergang-Getriebe. Über dem Motor saß das Batteriepaket, direkt dahinter die CHAdeMO-Ladesteckdose sowie weitere Steckdosen für andere Systeme. Auffällig war noch eine Daumenbremse am linken Lenkerende, mit der sich die Rekuperation beeinflussen ließ. Als Cockpit fungierte ein großes LCD.

Modellbezeichnung EV Endeavor

Ende April 2020 bestätigte Kawasaki die Modellbezeichnung: Das Elektromotorrad der "Grünen" sollte den Namen EV Endeavor bekommen. Endeavor bedeutet auf Englisch sinngemäß Bemühung, Anstrengung. Ob es sich dabei um die finale Bezeichnung eines potenziellen Serienmodells handelte, war allerdings unklar. Abgesehen davon publiziert Kawasaki auf dem offiziellen YouTube-Channel gelegentlich neue Kurzvideos, auch zu den elektrischen Entwicklungen. Einige davon haben wir für Euch zusammengestellt.



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